Die Stellung der Frau in Europa

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Die Stellung der Frau in Italien

Wie schön waren doch die italienischen Filme, in denen das quirlige Leben einer Großfamilie dargestellt war: der ehrenwerte Papa, die liebevolle Mama und mindestens fünf herzige Bambini. Tempi passati, denn was in den letzten zwanzig Jahren noch unmöglich erschien, gehört heute zum normalen Alltagsleben und unterscheidet sich nur gering fügig von dem diesseits der Alpen. Nach wie vor bestehen weiterhin demografische Unterschiede, das heißt, das sich die Lebensqualität einer Norditalienerin, von ihrer Gechlechtsgenosssin im Süden oder gar auf Sizilien immer noch um einiges unterscheidet. Dennoch hat man sich auch in Italien, bezüglich der Frauenfrage, mittlerweile dem europäischen Standard angepasst.

Auffällig ist, dass heutzutage die kinderreiche Familie für eine moderne Italienerin nicht mehr erstrebenswert ist. Somit hat das eng mit dem landläufigen Italienbild verbundene „Kinder, Kirche und Küche“ hat an Attraktivität eingebüßt. Zwar leben die Italienerinnen, vor allem wenn sie studieren, noch ziemlich lange im Elternhaus, verlassen es dann aber nicht, um sofort eine Familie zu gründen. Auch in Italien wird immer mehr einer Ehe ohne Trauschein den Vorzug gegeben, erst wenn der Kinderwunsch aktuell wird, erwägt man eine Heirat. Mittlerweile sind auch kinderreiche Familien nicht mehr ajour, selbst im Süden hat sich dieses Modell zu Gunsten der Familie mit einem oder zwei Kindern verabschiedet.

Viele Italienerinnen verfügen über eine gute bis sehr gute Ausbildung, stehen aber dennoch im Schatten ihrer männlichen Kollegen, so sind zum Beispiel nur 45% aller italienischen Frauen erwerbstätig und nehmen somit den niedrigsten Platz in der Bewertungsskala der Europäischen Union ein. Auch der Verdienst differiert um einiges, so verdienen die Männer bei gleicher Arbeit zweifellos attraktivere Gehälter. Zurzeit, dank Silvio Berlusconi, sind bei jungen Italienerinnen eher eine Karriere bei Film und Fernsehen angesagt denn als Ärztin, Rechtsanwältin oder Lehrerin. Als Vorbild hierfür gilt Mara Carfagna, ehemaliges Nackt-Modell, die es bis zur Ministerin für Gleichstellung gebracht hat.

Besonders in Italien sind öffentlichen Leben tätige Frauen äußerst modebewusst. Wer sich dafür entschieden hat, die Nägel selbst zu gestalten, der kann sich das nötige Zubehör nach Hause holen. Im Nageldesign Shop ist genau das möglich. Hier kaufen nicht nur die Profis ein, sondern es ist auch jeder Privatperson möglich, genau das Zubehör auszusuchen, mit dessen Hilfe sich die Nägel so wunderbar gestalten lassen. Wer also mit neuen Nägeln glänzen möchte, eine andere Lackfarbe haben will oder es einmal mit einem Piercing im Nagel versuchen will, ist hier an der richtigen Stelle.

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